Polgar Lesestars 2024

Am 17. Juni wurden heuer bereits zum vierzehnten Mal die „Polgar Lesestars“ gekürt. Alle Unterstufenklassen konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Die über 40 Teilnehmer*innen mussten in drei Runden ihre Lesefähigkeiten auf verschiedenste Weise unter Beweis stellen. 

In der ersten Runde wurde das Textverständnis mithilfe von Fragen zu kurzen Texten sowie anderen kleinen Leseübungen überprüft. 

Die Teilnehmer*innen, die es in die zweite Runde schafften, lasen aus einem von den Organisatorinnen vorgegebenen Pflichttext. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Lehrpersonen des Polgargymnasiums, der Direktorin sowie einer Vertreterin des Elternvereins, entschied schlussendlich, wer es in die Finalrunde schaffte. 

Die neun Finalist*innen trugen schließlich Ausschnitte aus selbst ausgewählten Texten vor der Jury und dem Publikum, das aus Kandidat*innen und Unterstützer*innen verschiedener Klassen bestand, vor und zeigten so ihr Können eindrucksvoll. 

Alle Finalist*innen beeindruckten mit ihren Leistungen, sodass die Entscheidung sehr knapp war. Letzten Endes konnten diese Schüler*innen überzeugen: 

In der Kategorie der 1. und 2. Klassen ging  Cosmo Schachinger (2H) als Sieger hervor, gefolgt von  Nikola Marinkovic (1E)  und  Eliza Popescu (2G). 

In den 3. und 4. Klassen konnte Sara Binder (4F)  das Wettlesen für sich entscheiden, den 2. Platz belegte  Iris Kager (4A) und den 3. Rang  Florian Baumann (3B)

Die sechs Gewinner*innen freuten sich über eine Urkunde, eine Medaille und vor allem über großzügige Büchergutscheine, die vom Elternverein zur Verfügung gestellt wurden, herzlichen Dank! 

Alle Teilnehmer*innen waren mit sehr viel Eifer bei der Sache und bewiesen, dass Lesen große Freude macht! 

Die beiden Organisatorinnen sagen vielen Dank an die zahlreichen Leser*innen und an die Jury für ihre Unterstützung! 

Mag. Lena Kusebauch, BA & Mag. Selma Turgut 

Zum 10. Mal gewonnen

            Die Schülerinnen-Fußballliga (SFL 1.+2. Klassen) war fest in der Hand der Schülerinnen aus dem 22. Bezirk. Die Polgargirls gewannen diesen Bewerb bereits zum zehnten Mal und das in souveräner Manier.

Die jungen Wilden ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen und gewannen alle Partien. Immer konzentriert wurden die Spiele ernst genommen und alle Spielerinnen kamen zum Einsatz. Die Kooperation mit dem WFV zeigt sich auch darin, dass in der jetzigen 1. Klasse 15 Schülerinnen dem runden Leder nachjagen.

Nach den Vorrunden standen die Polgargirls im Semifinale wieder gegen den Contiweg. In 15 Minuten wurde dieser mit 3:0 besiegt. Dann wartete auf der WFV-Anlage in Hirschstetten das die MS Enkplatz im Finale. Extrem engagiert gingen beide Teams ans Werk und es dauerte lange bis das erste Tor fiel. Mit dem Doppelschlag wurden die Zeichen auf Sieg gestellt. Mit dem 3:0 ging es in die Pause. Nach dem Wechsel entschied der Triplepack (16., 17. und 18. Minute) das Finale endgültig. Der Enkplatz ließ danach ein wenig die Köpfe hängen und so wurde es schlussendlich ein 10:0-Finalsieg.

In der dritten Halbzeit waren die Siegerinnen aus dem Polgargym zwar müde, doch erleichtert, dass der Titel verteidigt und der zehnte eingefahren wurde.

„Der zehnte Landesmeistertitel bestätigt unsere gute Arbeit in Kooperation mit dem WFV“, meinte ein glücklicher Betreuer Karlheinz Piringer.

Den zehnten Landesmeistertitel bejubelten die Polgargirls. Die 1. + 2. Klasslerinnen eroberten den Titel der Schülerinnen-Fußballliga (SFL). Der Jubel war sichtlich groß.
Einige gute Vorstöße und Torvorlagen verzeichnete Fanny Pass, der beim Jubeln keiner das Wasser reichen kann.
MLZ-Spielerin Leonie Russ brachte oft Ordnung in das Spiel der Polgargirls rein.

Ergebnisse:

Semifinale:

Polgar – Contiweg 3:0.- Torfolge: 1:0 (3.) Knofl, 2:0 (11.) Ranits, 3:0 (12.) Knofl.

FINALE:

Polgar – Enkplatz 10:0 (3:0).- Torfolge: 1:0 (6.) Knofl, 2:0 (7.) Pannosch, 3:0 (11.) Knofl, 4:0 (16.) Isabel, 5:0 (17.) Bauer, 6:0 (18.) Knofl, 7:0 (25.) Lethner, 8:0 (26.) Dahin, 9:0 (27.) Isabel, 10:0 (29.) Isabel.

Kader:

Bauer, Fleisch, Isabel, Knofl, Krzywon, Müller Milena, Pannosch, Ranits, Burgstaller, Dahin, Kalajdzic, Lethner, Ruschka, Russ, Schmuck, Pass.

Lehrausgang ins Wirtschaftsmuseum: „Schönheit der Elemente“

Am 13.06.2024 besuchte die 4.C Klasse das Wirtschaftsmuseum, um die Ausstellung „Schönheit der Elemente“ zu besichtigen. Diese Ausstellung beleuchtete die faszinierende Welt der chemischen Elemente, ihre Verbindungen in Form von Salzen oder Mineralien sowie ihre Anwendungen und Bedeutungen in unserem täglichen Leben. Der Lehrausgang bot uns eine einzigartige Gelegenheit, die Wissenschaft hinter den Elementen besser zu verstehen und ihre ästhetische Schönheit zu schätzen.

Die Ausstellung begann mit einer eindrucksvollen Darstellung der chemischen Elemente, wie Schwefel, Eisen, Kupfer, Calcium, Kohlenstoff, Gold, Nickel, Kobalt. Jedes Element wurde mit seinen physikalischen und chemischen Eigenschaften präsentiert. Besonders beeindruckend waren die Darstellungen der reinen Elemente in verschiedenen Formen, die ihre natürliche Schönheit und Vielfalt zeigten. Zum Beispiel:

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung lag auf den Verbindungen der Elemente in Form von Salzen und Mineralien. Diese Verbindungen sind in der Natur allgegenwärtig und spielen eine zentrale Rolle in vielen geologischen und biologischen Prozessen. 

Die Ausstellung zeigte auch farbenprächtige Mineralien wie Amethyst, Malachit und Pyrit, die nicht nur durch ihre chemischen Eigenschaften, sondern auch durch ihre ästhetische Anziehungskraft faszinieren.

Die Anwendung der Elemente und ihrer Verbindungen in verschiedenen Industrien und Technologien war ein weiteres zentrales Thema der Ausstellung. Hier einige Beispiele:

  • Medizin: Elemente wie Platin werden in der Krebstherapie verwendet, während Lithium in der Behandlung von bipolaren Störungen eine wichtige Rolle spielt.
  • Technologie: Seltene Erden sind entscheidend für die Herstellung von Elektronik, Magneten und Batterien.
  • Bauindustrie: Mineralien wie Gips (Calciumsulfat) und Kaolin (eine Form von Aluminiumsilikat) sind wesentliche Bestandteile in der Bau- und Keramikindustrie.

Die Ausstellung verdeutlichte, wie diese Elemente und Verbindungen nicht nur für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen von Bedeutung sind, sondern auch in unserem täglichen Leben eine Rolle spielen, von der Ernährung über die Medizin bis hin zur Unterhaltungselektronik.

Der Lehrausgang ins Wirtschaftsmuseum zur Ausstellung „Schönheit der Elemente“ war eine bereichernde Erfahrung, die uns einen tiefen Einblick in die Welt der chemischen Elemente und ihre vielfältigen Verbindungen und Anwendungen gab. Die Kombination aus wissenschaftlichen Fakten und ästhetischen Darstellungen machte die Ausstellung sowohl lehrreich als auch inspirierend. Wir verließen das Museum mit einem neuen Verständnis und einer größeren Wertschätzung für die Elemente, die unsere Welt formen.

Mag. Dana Woltron & Prianca Dhery

Sieg und zwei Podiumsplätze beim Wiener Landesschulaquathlon in der Seestadt

Am Polgargymnasium gibt es nicht nur überaus erfolgreiche Fußballerinnen und Fußballer, sondern auch erfolgreiche Sportler*innen in anderen Sportarten. Eine kleine, aber sehr erfolgreiche Abordnung an Schülerinnen und Schülern des Polgargymnasiums begleitet von Sportlehrkraft Mag. Marianne Ginzel nahm am 29.5. 24 an der Premiere des Landesschulaquathlon für Wien in der Seestadt teil. Die Teilnehmer*innen absolvierten in der Unterstufe eine 100m Distanz im Schwimmen und anschließend einen 1000m-Lauf. Sarah Binder (4F) sicherte sich bei den Mädchen den 2. Platz in der Altersgruppe der 7. und 8. Schulstufe, in der Altersgruppe der 5. und 6. Schulstufe gingen die ersten beiden Plätze bei den Mädchen ganz souverän an zwei Schülerinnen des Polgargymnasiums – Karlotta Kühne (2B) gewann vor Emma Maschek (1F), Karlotta ließ dabei auch die schnellsten Teilnehmer der Burschen weit hinter sich. Gratulation an die erfolgreichen Athletinnen!

Hier ein Bericht von zwei der erfolgreichen Mädchen:

Am Vormittag haben wir uns in der Schule getroffen und sind dann gemeinsam zum Austragungsort gefahren, was auch eine tolle Möglichkeit war die anderen Teilnehmer besser kennenzulernen. Dort angekommen ging es auch bald los mit den Vorbereitungen und schon war auch der Start. Zuerst kammen die 1. und 2. Klassen der Unterstufe dran, wo Karlotta (2B) gestartet ist. Die 100 Meter Schwimmen waren in kurzer Zeit erledigt und schon ging es in die Wechselzone, schnell die Laufschuhe an und in die erste von 2 500m langen Laufrunden. Die waren innerhalb von 4 Minuten absolviert, dann noch aus letzter Kraft einen Zielsprint und GEWONNEN. Und schon ging es zum Start der 3. und 4. Klassen der Unterstufe, also der Start von Sara(4F). Wie auch bei Karlotta waren die 100 Meter Schwimmen und die 1 km Laufstrecke schnell absolviert. Kurz darauf kamen die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe an die Reihe, wo von unserer Schule leider keiner gestartet ist. Da noch etwas Zeit war gingen wir alle gemeinsam auf ein Eis, welches eine sehr angenehme Erfrischung war. Gerade noch rechtzeitig kamen wir wieder am Seestadt See an, wo auch die Siegerehrung stattfand. Mit dem ersten und zweiten Platz können wir sehr zufrieden sein. Abschließend kann man sagen, dass der Tag sehr cool, anstrengend und lustig war. Danke, dass wir an diesem Schulaquathlon teilnehmen konnten! Sara (4F) und Karlotta (2B)

Lesewandertag der 1B in die Blumengärten Hirschstetten

Am 11. Juni 2024 begaben sich 25 Schüler*innen der Klasse 1B auf einen ganz besonderen Ausflug: einen Lesewandertag. Begleitet wurden sie dabei von ihrem Klassenvorstand Elisabeth Koller und Lehrkraft Melanie Haselsteiner. Ziel der Wanderung waren die wunderschönen Blumengärten Hirschstetten.

Die Wanderung startete am Polgargymnasium, wo die Schüler*innen voller Vorfreude und mit gut gefüllten Rucksäcken loszogen. Der Weg führte sie quer durch den 22. Bezirk. Unterwegs nutzten die Schüler*innen die Gelegenheit, der Klasse jeweils ein von ihnen gelesenes Buch und eine Lesestelle daraus vorzustellen. So wurden die Pausen für Einblicke in eine Vielzahl von vorgestellten Kinder- und Jugendbüchern genützt und die Schüler*innen waren gefordert die Lautstärke ihres Vortrags auch an die Geräuschkulisse „draußen“ anzupassen. Anders als im Klassenzimmer musste da schon einmal kurz unterbrochen werden, weil die Ziegen zu laut meckerten oder das eine oder andere Baufahrzeug sich in der Nähe lautstark bewegte.

Natürlich blieb auch genügend Zeit, um auf den Spielplätzen in den Blumengärten und im dortigen Labyrinth herumzutoben und niedlichen Zieseln und neugierige Ziegen zu begegnen.

Ein Tag voller Bücher, Bewegung und Natur – der Lesewandertag wird sicher lange in Erinnerung bleiben.

Lehrausgang der 7BD im Wahlpflichtfach Russisch

Am 3. Juni 2024 unternahmen die Russisch-Schülerinnen und -Schüler der 7. Klasse einen Lehrausgang im Rahmen des Wahlpflichtfachs Russisch: Das erste Ziel war der Schwarzenbergplatz, an dem sich das Denkmal für die Gefallenen der Roten Armee im Rahmen der Befreiung Wiens von der nationalsozialistischen Diktatur im Frühjahr 1945 befindet. Dabei erfuhren die Schülerinnen, dass das von vielen Wienern als „Russendenkmal“ bezeichnete Monument innerhalb von nur vier Monaten fertiggestellt und bereits im August 1945 eingeweiht wurde. Außerdem soll hier den Angehörigen aller Nationalitäten der Roten Armee gedacht werden: Jene Verbände, die in der Schlacht um Wien im Frühjahr 1945 gegen die Truppen der NS-Diktatur kämpften, bestanden zu circa 40% aus Soldaten aus der Ukrainischen Sowjetrepublik sowie Angehörigen beinahe aller Nationalitäten der riesigen Sowjetunion. Die verkürzte Bezeichnung „Russendenkmal“ trägt dem ebenso wenig Rechnung wie die einseitige Fokussierung auf die Russische Föderation im Rahmen der Gedenkkultur zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Die in den Farben der Ukraine bemalte Wand hinter dem Denkmal soll unter anderem darauf hinweisen.

Weiter ging es in den 12. Bezirk zur Pension Schönbrunn, an deren Fassade sich die einzige noch erhaltene Gedenktafel in Wien befindet, die an den sowjetischen Diktator Iosif Stalin erinnert. Auch dieser Halt eignete sich hervorragend, um die russische/sowjetische Geschichte und aktuelle Diskussionen um Erinnerungsorte und Gedenkkultur im Rahmen der Politischen Bildung miteinander zu verknüpfen.

Den würdigen Abschluss des Lehrausganges bildeten der Besuch des Pelmen-Cafés und der Genuss echt russischer Speisen im 15. Bezirk. Zu den besonderen Spezialitäten zählen die in fast allen (ost-)slawischen Küchen beliebten gefüllten Teigtaschen, die hier in der Variante mit Fleischfüllung als sogenannte „Pelmeni“ serviert werden. Als Dessert kamen die süßen, mit Apfel, Zimt und Banane gefüllten Teigtaschen –­ „Tschebureki“ genannt – auf den Tisch.

Besuch im Donaukraftwerk Freudenau: Ein Blick hinter die Kulissen der Stromerzeugung

Am Donnerstag, den 29. Mai 2024 besuchte die Klasse 6D das Donaukraftwerk Freudenau. Dieser Ausflug bot den Schülerinnen und Schülern die einzigartige Gelegenheit, die komplexen Prozesse der Stromerzeugung hautnah zu erleben und ein tieferes Verständnis für erneuerbare Energien zu entwickeln.

Nach einer kurzen Busfahrt wurden wir herzlich von Herrn Weber, dem Betriebsleiter, empfangen. Er führte uns ins Besucherzentrum, wo wir eine Einführung in die Geschichte und Funktionsweise des Kraftwerks erhielten.

Führung durch das Kraftwerk

Wir besichtigten die beeindruckende Turbinenhalle und den Kontrollraum, das Herzstück des Kraftwerks. Hier lernten wir, wie die Turbinen die Wasserkraft in elektrische Energie umwandeln und wie Ingenieure den Betrieb überwachen.

Umweltaspekte

Besonders interessant waren die ökologischen Maßnahmen des Kraftwerks, wie die Fischtreppen, die den Fischbestand in der Donau schützen. Dies zeigte uns die Bedeutung nachhaltiger Energiequellen.

Zum Abschluss konnten wir Fragen stellen und diskutierten über die Zukunft der Energieversorgung. Der Besuch war eine wertvolle Ergänzung zum Physikunterricht und weckte Interesse an technischen und umweltbezogenen Berufen.

Der Ausflug ins Donaukraftwerk Freudenau war ein voller Erfolg und wird uns lange in Erinnerung bleiben.

Triessnig Petra & Woltron Dana

Die Polgargirls sind Landesmeisterinnen 2024 in der Mädchenfußballliga

Finaltag einmal anders 😉

Im Finale der Verbund Mädchenfußballliga (MFL) standen mit dem BRG 21 Gerasdorferstraße und dem BRG 22 Polgarstraße die zwei erfolgreichsten Schulen im Finale. Zuvor gab es aber zwei Gruppen zu drei Teams, die sich den ersten Gruppenplatz ausspielten. Die Sieger und die Zweitplatzierten spielten sich dann im Kreuzspiel die Finalpaarung aus. Nach zwei Siegen waren die Polgargirls in das Semifinale gegen den Parhamerplatz gestürmt. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte machte ein Doppelschlag gleich nach Wiederbeginn den Unterschied fürs das Polgargymnasium aus. Am Ende zogen die Mädels aus dem 22. Bezirk mit 6:0 ins Finale gegen den üblichen Finalgegner, BRG Gerasdorferstraße, ein. Die Gerasdorferstraße musste sich erst im 7m-Schießen fürs Finale gegen die SMS 10 Wendstattgasse abmühen.

Auf der WFV-Anlage in Hirschstetten entwickelte sich von Beginn an ein auf technisch hohem Niveau stehendes Match. In der Vorrunde bestritten die beiden Teams schon das Eröffnungsspiel, in dem die Polgargirls knapp mit 1:0 die Oberhand behielten.

Im Finale starteten die Schülerinnen des Polgargymnasiums wie bei einem 60m-Sprint. Ein herrlicher Freistoß von der linken Seite hoch über die Torfrau ins lange Eck brach schon nach zwei Minuten den Bann. Dann lief es für die aggressiven und Pressing orientierten Polgargirls wie am Schnürchen. Den kurzen Durchhänger der Gerasdorferinnen nutzten sie mit vier weiteren Treffern bis zur fünften Minute – 5:0.

Gleich nach dem Seitenwechsel fiel das 6:0 und das Finale war endgültig entschieden.

„Komisch“ am Finaltag war, dass es erstmals drei Eigentore in einem Match der Polgarstraße gab – die Schüsse wurden jeweils unglücklich ins eigene Tor des Rudolf-Schönwegs abgefälscht und dass erstmals auch der Finaltag mit zwei Dreier-Gruppen und einem Kreuzspiel absolviert wurde.

Betreuer Karlheinz Piringer erleichtert: „Wir sind glücklich, dass wir uns den Landesmeistertitel zurückholen konnten. Wir haben das Beste gegeben und unser neues Ziel ist, dass wir in Wien (Bundesmeisterschaft von 16.-19. Juni) vorne mitspielen. Ich bin stolz und froh, dass unsere Schule die Kooperation mit dem Wiener Fußballverband hat, dadurch steht der Fußball neben dem Lernen an zweiter Stelle.“

Die Siegerehrung übernahmen neben Organisatorin und Landesreferentin Julia Trieb noch Monika Tittel von der Bildungsdirektion. 

Für das Polgargymnasium war es schon der 13. Landesmeistertitel seit Bestehen (Schuljahr 2008/2009) der MädchenfußballLIGA (MFL).

Gruppe A:

Polgar – Gerasdorfer 1:0.- Tor: 1:0 (12.) Kalajdzic.

Polgar – Rudolf-Schönweg 5:0.- Torfolge: 1:0 (3., Eigentor), 2:0 (4., Eigentor), 3:0 (5., Eigentor), 4:0 (8.) Knofl, 5:0 (12.) Omerzu.

Semifinale-Kreuzspiel:

Polgar – Parhamerplatz 6:0 (1:0).- Torfolge: 1:0 (3.) Knofl, 2:0 (11.) Jungwirth, 3:0 (13.) Knofl, 4:0 (16.) Knofl, 5:0 (18.) Kalajdzic, 6:0 (20.) Knofl.

Finale:

Polgar – Gerasdorfer 6:0 (5:0).- Torfolge: 1:0 (2, Freistoß.) Neuhauser, 2:0 (2.) Knofl, 3:0 (3.) Kalajdzic, 4:0 (4.) Kalajdzic, 5:0 (5.) Knofl, 6:0 (11.) Jungwirth.

Kader:

Omerzu, Krzywon, Figura, Jungwirth, Kalajdzic, Neuhauser, Knofl, Pannosch, Abdel-Aal, Imlinger, Russ, Meissner, Ali.

Da ist der Pokal und die Eintrittskarte für das Bundesfinale in Wien von Sonntag 16. bis Mittwoch 19. Juni. Der Jubel kannte keine Grenzen.
Stolz präsentieren einige Polgargirls ihren Siegespokal und durften auch einmal ein bisschen komisch sein.
Von der Bildungsdirektion überreichte Monika Tittel die Medaillen an unsere Viertklasslerin Anna Meissner.

Arts, Bands’n’Dance 22.Mai 24

Um das künstlerische Talent unserer Schüler:innen und die Existenz des BG-Zweiges zu zeigen, veranstaltete die BG-Gruppe 5CD eine Ausstellung im Rahmen des Festes Arts, Bandz´n´Dance.

In der Ausstellung gab es verschiedene Druckgrafiken und Karikaturen von Lehrer:innen und Schüler:innen zu sehen. Die gezeigten Druckgrafiken waren: Linolschnitt (Hochdruck), Kaltnadelradierung (Tiefdruck), Siebdruck (Durchdruck) und Cyanotypien (Blaudruck).

Abgerundet wurde die Ausstellung durch einen Kindersektempfang und einem kulinarisch sehr aufregendem Buffet.

Durch zahlreiche Verkäufe wurde das Talent unserer Künstler:innen belegt!

Kreative Legefilme aus dem DigiGru-Unterricht

Wie werden denn eigentlich Gummibärchen gemacht? Wissen Sie’s und könnten Sie’s erklären?

Zu einer der Kompetenzen, die im Rahmen des „neuen“ Faches Digitale Grundbildung von den Schüler*innen erlangt werden soll, gehört das Erzeugen von audiovisuelle Inhalten und deren Analyse.

In der 2B wurde dies in Form von sogenannten Legefilmen versucht.

Ziel war es in Kleingruppen einen Legefilm zu gestalten, der mithilfe von Zeichnungen und minimalem Texteinsatz erklärt, wie häufig von den Kindern gegessene Lebensmittel eigentlich gemacht werden.

Dazu wurde nach dem ersten Schritt der Gruppeneinteilung und Projekterklärung von den Schüler*innen auf kindgerechten Webseiten recherchiert, wie der Herstellungsprozess von Lebensmitteln wie Kaugummi, Brot, Pommes oder Chips vonstatten geht, im Anschluss Storyboards für die Filme entworfen, dazu Feedback eingeholt, Zeichnungen und Sprechblasentexte angefertigt, sich der eingesprochene Text überlegt, mit dem Handy oder Tablet Probevideos gedreht, dann die finalen Videos gedreht und mit den Audio-Aufnahmen kombiniert. Hierbei haben manche Kinder Videoschnittprogramme erst kennengelernt, andere ihr schon vorhandenes Know-How zum Einsatz gebracht.

In einer anschließenden Feedbackrunde wurden die einzelnen Videos präsentiert und anhand von ausgewählten Kriterien möglichst konstruktives Feedback gegeben. Auch der eigene Arbeitseinsatz und die Zusammenarbeit in der Gruppe wurde von den Schüler*innen noch einmal reflektiert. 

Dieses Feedback hat gezeigt, dass das Projekt den Schüler*innen einerseits großen Spaß bereitet hat, es aber auch Learnings verschiedenster Art für die Schüler*innen gab. Von einer gelungenen oder nicht so gelungenen Aufteilung der Arbeitsschritte über die Schwierigkeiten bei einer fehlerfreien und nebengeräuschsarmen Audio-Aufzeichnung oder der Organisation des Arbeitsmaterials, gab es so auch viele nicht sichtbare, aber ebenso wichtige „Projektergebnisse“.

Einige sehr gelungene Videos präsentieren die Schüler*innen hier mit Stolz: