KLIMAKRISE und KINDERARMUT
Einen sehr beeindruckenden Vormittag in der Aula des Polgargyms22 konnten die Wahlpflichtfach – Teams „Tagespolitik“ (6ADE/7Cbg – Leitung/Moderation: Mag.a Astrid Schabl) mit dem langjährigen Direktor und Geschäftsführer der VOLKSHILFE ÖSTERREICH Mag. (FH) DAS Erich Fenninger verbringen. Im Kreis der Mitdiskutierenden befanden sich auch die Direktorin des Hauses Mag.a Dir.in Claudia Peltz und die in den Bereichen Kunst und Gestaltung, Technik und Design, Ethik und Islamische Religion lehrenden Kollegen Mag. Werner Moser und Dipl-Päd. BA MMA Kenan Čorbić. Der Politikwissenschaftsstudent und ehemalige Schulsprecher des Polgargyms22 – Yannic Lamprecht – schloss sich der spannenden Gesprächsrunde ebenfalls an und berichtete uns von seinen Erfahrungen im Einsatz für die „Kinder-Klimadeklaration“ der Kinderfreunde Österreichs beim „Volkshilfe-Symposium 2025“. Schon im Oktober kam er zweimal als Gast ans Polgargymnasium, um mit oben erwähnten Tagespolitik-Teams über die beunruhigenden Entwicklungen in den USA zu diskutieren. Eine mehrwöchige Reise hatte ihn letzten Sommer in das Land, das uns vor allem auch hier in Europa derzeit viel Kopfzerbrechen bereitet, geführt.

Im Zentrum unserer Diskussion standen die Schwerpunktthemen der VOLKSHILFE, die im November 2025 auch im Rahmen des „Volkshilfe – Symposiums“ (im Theater im Werk) präsentiert und diskutiert worden sind: „KLIMAKRISE und KINDERARMUT“.
Die aufschlussreichen Gesprächsbeiträge und die nahbare und authentische Art mit der sich Erich Fenninger den 16/17/18-Jährigen näherte, fanden bei den Jugendlichen großen Anklang und viel Lob. Ermöglichten somit auch niederschwellig Einstiege in die Diskussion. Auch die Offenheit von Direktorin Claudia Peltz – speziell punkto Klimakrise und ihrem persönlichen Umgang mit dieser (sie ist u.a. Physikerin) – konnte bei den Jugendlichen punkten. Seit 23 Jahren leitet Erich Fenninger nun erfolgreich die VOLKSHILFE ÖSTERREICH. Sein Steckenpferd ist die Bekämpfung der Kinderarmut durch ein „3 – Säulenmodell der Kindergrundsicherung“. Wenn man bedenkt, dass in Österreich jedes 5. Kind (rund 344.000 Menschen) von Armut und Ausgrenzung betroffen ist, ist es hoch an der Zeit, diese großartige Vision, die bereits ins Regierungsabkommen aufgenommen worden ist, umzusetzen. Der Volkshilfe – Kameramann David Albrich bot den jugendlichen Teilnehmer*innen zum Abschluss an, Statements bezüglich der diskutierten Schwerpunktthemen vor der Kamera abzugeben. Auf der Homepage der VOLKSHILFE werden sie demnächst abrufbar sein.



( Mag.a Astrid Schabl /24.02.2026)