Die Wiener Donaustadt und den Tokioter Bezirk Arakawa verbindet seit 1996 eine intensive Partnerschaft, die traditionell durch regelmäßigen Jugendaustausch und kulturelle Projekte gepflegt wird. Als feste Säule dieses Austauschs durfte unsere Schule, das Polgargymnasium, einen ganz besonderen Beitrag zur feierlichen 30-Jahr-Feier beisteuern: Ein virtuelles Musik- und Videoprojekt, das als offizieller Festbeitrag präsentiert wurde!
Unter der Leitung unseres Musikpädagogen Klaus Göhr haben Schülerinnen und Schüler ein kreatives Zeichen der Verbundenheit gesetzt – und das über eine Distanz von mehr als 9.000 Kilometern.
Wenn Rhythmus Grenzen überspringt: Die Symbolik der Trommeln
Ein zentrales Highlight des Videos ist der kraftvolle Einsatz von Trommeln, der eine ganz besondere Bedeutung hat:
Hommage an die Taiko-Tradition: Der Partnerbezirk Arakawa und die japanische Kultur sind weltbekannt für das traditionelle Taiko-Trommeln (große japanische tonnenförmige Trommeln). Unsere Jugendlichen haben dieses Element musikalisch aufgegriffen, um eine direkte Brücke nach Tokio zu schlagen.
Das fertige Video und die musikalischen Grüße aus der Donaustadt können hier bestaunt werden:
Am Sonntag, dem 31. Mai 2026 nahmen viele Schülerinnen und drei Lehrerinnen der Polgarstraße am Österreichischen Frauenlauf im Wiener Prater teil. Das Wetter war herrlich und die Stimmung einfach großartig.
Der Startschuss für die ersten Läuferinnen fiel bereits um 9:00 Uhr. Für manche von uns war es der allererste Frauenlauf und deshalb war die Aufregung und Vorfreude entsprechend groß. Einige Schülerinnen liefen alleine, andere gemeinsam mit ihren Freundinnen. Entlang der gesamten Strecke wurden wir lautstark von den Zuschauerinnen und Zuschauern angefeuert. Das hat mich besonders motiviert und richtig Spaß gemacht.
Nach 5 Kilometern kamen wir alle überglücklich ins Ziel. Manche erschöpft, aber alle stolz.
Ich möchte auf jeden Fall auch in den nächsten Jahren wieder an den Start gehen!
Liebe Zoey! Wir reservieren dir schon jetzt einen Startplatz im Jahr 2027. 😉
Beim Landesschulaquathlon, der am 3. Juni 2026 in der Seestadt stattfand, konnte – unter widrigsten Wetterbedingungen – Karlotta Kühne (4B) einen 2. Platz in der Kategorie Unterstufe 2 (3+4. Klasse) holen.
Jasmin Andrea Bartsch (1D) schwamm sensationell gut und konnte nach dem Lauf den ersten Platz in der Unterstufe 1 (1+2. Klasse) holen. Leider gab es einen Fehler (Stromausfall, Laufchip wurde nicht erfasst) bei der Zeitnehmung und Jasmin wurde nicht erfasst. Erst nach langen Interventionen konnte am nächsten Tag der 1. Platz ermittelt werden. Daher gibt es nur ein Foto mit dem Pokal.
Die Erfolge unserer Athletinnen sind eine große Freude für die Schulgemeinschaft.
In den vergangenen Wochen drehte sich im Deutschunterricht der 1. Klassen fast alles um das Thema Märchen.
Die Deutschgruppe der 1GH präsentierte in Form von Märchenrollen am Ende ihr gesammeltes Märchenwissen und ihre Kreativität. Zum Einstieg in das Thema stellten die Schüler*innen in der Schulbibliothek ihr Vorwissen über Märchen unter Beweis und erkundeten die Märchenbücher in der Bibliothek. Anschließend wurden im Unterricht verschiedene Märchen gelesen, besprochen und schlussendlich auch bei der letzten Schularbeit eigene Märchen verfasst. Dabei lernten die Schülerinnen typische Merkmale dieser besonderen Textsorte kennen und konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Als Schreib- und Kreativprojekt folgte die Gestaltung einer sogenannten „Märchenrolle“. Dafür verwandelten die Schüler*innen leere Chips- und Tennisballdosen in kreative Kunstwerke. Die Rollen wurden passend zu den gewählten Märchen von den Gebrüdern Grimm oder Hans Christian Andersen gestaltet und mit Steckbriefen, Tagebucheinträgen, Interviews und anderen kreativen Texten gefüllt.
Bei den Präsentationen zeigten die Schüler*innen nicht nur ihre kunstvoll gestalteten Märchenrollen, sondern lasen auch ausgewählte Texte vor. Besonders die Interviews mit Märchenfiguren und die Tagebucheinträge sorgten für viele lustige Momente und brachten die Klasse immer wieder zum Lachen.
Im Anschluss an jede Präsentation gaben sich die Schüler*innen gegenseitig Feedback. Dabei lernten sie, wie man Rückmeldungen freundlich, wertschätzend und konstruktiv formuliert.
Die beeindruckenden Märchenrollen können noch bis zum Ende des Schuljahres in der Schulbibliothek bestaunt werden.
Mag. Melanie Haselsteiner und die Deutschgruppe der 1GH
Nachdem letztes Jahr schon mit der De La Salle-Schule ein anderer Finalgegner auf das Polgargymnasium wartete, stand heuer mit der SMS 2 Wittelsbachstraße wieder ein Gegner im Landesfinale der Mädchenfußballschülerliga, der nicht Ella-Lingens-Gymnasium hieß.
Die Mega-Kulisse – ca. 1000 Schülerinnen – machten dieses Schülerliga-Finale der Burschen und Mädchen trotz strömenden Regens zu einem unvergesslichen Moment.
Von Beginn an zeigten die favorisierten Polgargirls, dass sie das Finale gewinnen wollen. Doch die Nervosität machte beiden Teams einen Strich durch die Rechnung. Gezielte Aktionen waren zu Beginn Mangelware. Erst mit dem 1:0 für den Favoriten durch Lenia Knofl beruhigte sich ein wenig das Spielgeschehen. Das Polgargymnasium bekam nun das Spiel besser in den Griff. Das 2:0 wieder durch Knofl nach 25 Minuten verunsicherte die bis dahin gut verteidigenden Wittelsbacherinnen. Sie schafften immer wieder kleine Nadelstiche. Allerdings pfiff FIFA-Schiedsrichterin Sara Telek in der letzten Minute der ersten Hälfte Strafstoß für die Polgargirls. Diesen verwandelte Sara Kalajdzic sicher zum 3:0-Pausenstand.
Zu Beginn des zweiten Abschnittes überrumpelten die Polgargirls die Gegnerinnen und stellten durch Ava Body mit dem schönsten Tor des Tages – sie kam über die Seite in den Strafraum und überhob die herausrutschende Torfrau gekonnt – zum vorentscheidenden 4:0. Wittelsbach-Torfrau Rejhana Fekovic machte schon in der ersten Hälfte viele Einschussmöglichkeiten des Polgargymnasiums mit ihrem guten Stellungsspiel zunichte. Danach plätscherte das Finale so dahin – die Treffer zum 5:0 (29.) durch Body und 6:0 (37.) durch Mia Lethner waren Draufgabe. Spannend wurde es noch einmal nach 40 Minuten, als es wieder Strafstoß gab, den Torfrau Leonie Russ zum 7:0-Endstand verwertete. Nach 60 Minuten und noch immer Regen pfiff schlussendlich Telek das große Landesfinale der Sparkassen Schülerinnenliga im Sportcenter Donaucity ab.
„Sie ließen von Beginn – trotz Nervosität – nicht viel anbrennen. Der Sieg war verdient und die Polgargirls belohnten sich für deren Engagement“, zeigte sich Betreuer Karlheinz Piringer sehr stolz.
Somit steht die Kooperationsschule des Wiener Fußballverbandes (WFV), das Polgargymnasium, zum 15. Mal von 16 Austragungen im Bundesfinale. Dieses wird von Sonntag 21. bis Mittwoch 24. Juni in Obertraun (OÖ) über die Bühne gehen.
Der Siegerpokal wurde von Sara Telek im Beisein von WFV-Präsident Robert Sedlacek höchstpersönlich überreicht. Ebenfalls vor Ort war neben vielen Ehrengästen Fachinspektorin für Bewegung und Sport sowie Leichtathletik-Präsidentin Sonja Spendelhofer.
Den Organisatoren, Julia Trieb und Matthias Wernisch, zollt der größte Respekt. „Denn was die beiden in den letzten Wochen auf die Beine gestellt haben, ist auch für Lehrer außergewöhnlich. Da ziehen wir unsere Kappen“, findet das Betreuer-Duo der WFV-Schule, Jessica William und Piringer, für das Wahnsinnsengagement.
Neben dem Finalsieg der Polgargirls schafften es die Burschen ebenso ins Landesfinale, dort unterlagen sie allerdings der SMS 12 Hetzendorf mit 0:5. Somit hat das Polgargymnasium den Landesmeistertitel der Mädchen und die Silbermedaille bei den Burschen erspielt.
Nach dem Finalsieg jubelten die Polgargirls erleichtert. copyright: Alexander Matzka Nadia Isabel mit einem Abschluss aufs Tor, doch die Torfrau war dieses Mal Siegerin. copyright: Alexander Matzka „Wie geht’s das?“, fragte sich Kapitänin Sara Kalajdzic. Die anderen Polgargirls hatten aber ihren Spaß bei der Pokalübergabe. copyright: Alexander Matzka Am Ende gab es das offizielle Team- und Jubelfoto. copyright: Alexander Matzka
Passend zum Thema „Daten und Diagramme“ im Mathematikunterricht hat die 1G verschiedene Daten aus ihrem Alltag gesammelt, um diese anschließend in Diagrammen darstellen und statistische Kennzahlen bestimmen zu können.
In diesem Zusammenhang wurde ein „Papierflugzeug-Weitflug-Wettbewerb“ veranstaltet. Zunächst wurde die Strecke professionell vorbereitet: Eine Startlinie wurde markiert und die Flugweiten der Papierflugzeuge wurden mithilfe eines langen Maßbandes genau gemessen und dokumentiert.
Anschließend wurden die erhobenen Daten in Kategorien eingeteilt, um sie übersichtlich darstellen zu können. Mit Hilfe von Excel erstellten die SchülerInnen verschiedene Diagrammtypen, darunter Balken-, Säulen- und Kreisdiagramme. Dabei achteten sie besonders auf eine ansprechende und übersichtliche Gestaltung. So wurden Diagrammtitel, Achsenbeschriftungen, passende Farben und Hintergründe ergänzt.
Birdwatch Österreich bietet auf seiner Plattform Anleitungen zum Bau von Nistkästen an. Eine Vielzahl an Konstruktionen standen zur Auswahl. Mit Hilfe der Biologie-ProfessorInnen haben wir die möglichen Vogelarten an unserem Schulgelände einzukreisen versucht und darauf hin mit dem Bau der Häuser begonnen.
Ziel war es im Anschluss an eine Übung zur Architektur das Lesen von Plänen zu fördern, die Umsetzung von Anleitungen zu üben und die Ergebnisse an die Umgebung anzupassen, die Kästen zu gestalten, bei Bedarf auch zu interpretieren. Der Elternverein hat uns mit finanziellen Mitteln unter die Arme gegriffen und den Ankauf der Materialien ermöglicht.
Weiters danken wir Birdwatch für die bereitwillige Auskunft und die Unterstützung, wenn auch manche Pläne nicht ganz so einfach lesbar waren, wie wir erhofften.
Nun warten wir, was sich in den Bäumen rund um die Schule tun wird. Gemeinsam mit den Fütterkästen der 4E wurde eine Nahversorgung ausgebaut, die vor allem für die Wintermonate Schutz und Überleben bieten soll. Weitere Häuser sind geplant.
Die Klasse 3C war am Freitag, den 21. Mai im Department Restaurierung und Konservierung zu Gast. Fr. Prof. Kammer erwartete uns um 9 Uhr am Eingang des Institutes und nach einer kurzen Vorstellungsrunde zwischen SchülerInnen, Frau Kammer und der begleitenden Lehrperson Frau
Schrödl wurden wir in den Vorlesungssaal des Instituts weitergeführt. Dort gab es eine Einführung in Verhaltensregeln, Geschichte des Departments und etwas Grundlagen zum Fach.
Da Frau Kammer die Leiterin der Abteilung Holzrestaurierung ist, war es selbstredend ein Schwerpunkt unserer Führung. Dennoch konnten wir zu Beginn der einstündigen Führung einen Einblick in andere Bereiche bekommen wie Filmrestaurierung und Skulptur.
Die Papierrestaurierung war das erste große Thema. Dort wurden wir von einer Studentin in die Arbeit der RestauratorInnen eingeführt. Anhand einer Tuschzeichnung erklärte sie den SchülerInnen, was ihre Aufgaben sind, wie sie selbst vorgeht, welche Materialien sie verwendet und wie lange sie für die Wiederherstellung eine durch Wasser geschädigten Papierarbeit benötigt. Fragen der SchülerInnen beantwortete sie anschließend sehr ausführlich, damit das Fach für die Kinder greifbar wurde.
In einem weiteren Saal wurde uns die Abteilung Holzrestaurierung vorgeführt. Ein Modell der Stadtbahnbögen aus dem Technischen Museum diente als Objekt für die Erklärung der Eingriffe, die in der Holzrestaurierung gemacht werden müssen. Das Holzmodell nach Entwürfen von Otto Wagner fand Interesse und so waren die Fragen auch entsprechend fundiert, was Fr. Kammer erfreut zur Kenntnis nahm. Ein Spinnrad aus dem Volkskundemuseum war ein weiterer Patient, der auf den Tischen der StudentInnen lag. Hier mussten Hölzer getestet, angepasst und neu geschnitten werden, damit das Gerät wieder funktionstüchtig aussehen konnte. Dazu gab es eine eigene Werkstatt, in der Holztechniken geübt und studiert werden konnten. Dort konnten die SchülerInnen erfahren, wie alte Geräte entwickelt werden, damit Handwerkstechniken rekonstruiert werden können, die es nicht mehr gibt. Dass der Berufseinstieg damals dem Alter unserer SchülerInnen entsprach, machte das Thema anschaulich.
Am Schluss und als Höhepunkt konnten wir einen Blick in eine Kammer werfen, in der gerade ein Zuckerkleid gereinigt und von Tierchen befreit wurde, die den Unterschied von Kunst und Nahrung nicht so genau nehmen. Unter Folie und temperiert auf 19° Celsius wurde es dort neu gemacht.
Nach einer Stunde fanden wir uns im Seminarraum wieder, wo Fr. Kammer zwar eine Einführung vorbereitet hatte, zu der es aber nicht kam, weil wir schon wieder aufbrechen und zurück zur Schule fahren mussten.
Die Fragen zu Studium und Aufnahmeprüfung wurden geklärt. Manche SchülerInnen wollten es genau wissen, speziell wie die Mappe beschaffen sein muss. Vielleicht gibt es Nachwuchs. Ich habe gehört, männliche Studenten fehlen.
Werner Moser (Lehrausgang im Fach Kunst und Gestaltung)
Letzte Woche fanden die Volleyball Bundesmeisterschaften von 14.4.-17.04.2026 in Klagenfurt statt.
Die Burschen des Polgargymnasiums verteidigten erfolgreich den Titel mit nur einem Satzverlust in 6 Spielen!
In der Gruppe mit 5 Mannschaften schlug man die besten Schulen aus Kärnten, Tirol, Oberösterreich, Salzburg und qualifizierte sich direkt für das Halbfinale welches 2:0 gegen Niederösterreich gewonnen wurde.
Im Finale besiegte das Team die Partnerschule des TSV Hartberg, Finalist der 1. Bundesliga der Herren, nach einem hart umkämpften Spiel im 3.Satz mit 15: 6. Im ersten Satz verspielten die Burschen der Polgarstraße eine 5-Punkte-Führung, gegen Ende gerieten sie 6 Punkte in Rückstand und holten diese wieder auf, nur leider ging der Satz 25:23 verloren. Der 2. Satz war lange hart umkämpft, ging dann aber an unsere Burschen, die sich im 3. Satz schlussendlich klar durchsetzten.
„Das war eine grandiose und souveräne Vorstellung der Jungs, nur im ersten Satz des Finales war die Nervosität ein bisschen zu groß, aber in Summe haben wir verdient den Titel geholt“, so der zufriedene Coach Andreas Reiser.
Für das Polgargymnasium bedeutet es den 8. Titel bei den Bundesmeisterschaften.
Spielerkader:
Simon Verdino 4B Jakob Kolodziej 4B Louis Reininger 3B Johnlin Ukken 3G Louis Grünner 3B Finn Schweiger 2B
Jeder Mensch hat einen Raum, der körperliche und emotionale Grenzen schützt. In Alltag und Schule wird dieser oft übersehen. Die Fähigkeit, die eigene Grenze zu spüren und zu kommunizieren, ist zentral für Selbstvertrauen, Resilienz und ein gutes Miteinander.
Am 7. April hatte die 1D einen wunderbaren Workshop zu genau diesem Thema mit dem Titel „Die Grenze bin ich“. Die Schüler*innen verabschiedeten sich in einem berührenden Moment mit einem wunderschönen Spruch, der den Geist und das Leitbild unserer Schule gut widerspiegelt.
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