Tag der offenen Tür in der Chemie

Wie jedes Jahr präsentierte sich unsere Chemie-Abteilung mit insgesamt 13 spannenden Versuchsstationen, die von zahlreichen engagierten Schüler:innen betreut wurden. Die Besucherinnen und Besucher konnten eine Vitaminbombe herstellenPyrowatte anzünden, sich mit UV-Schminke bemalen lassen und im Schwarzlicht-Raum leuchtende Kastanienäste bestaunen.

Eine besonders eindrucksvolle Apparatur lud dazu ein, Experimente mit Trockeneis durchzuführen, eine Butangasfackel zu halten, „weiche Knochen“ zu untersuchen und in einem Aquapearls-Becken nach einem Schatz zu tasten. Zum Abschluss gab es für alle einen selbstgemachten Isomalt-Schlecker zum Mitnehmen.

Die Chemieräume wurden mit großer Begeisterung verlassen – ein Zeichen für das erfolgreiche Engagement aller Beteiligten.
Ein herzlicher Dank gilt auch den Lehrer:innen, die diesen abwechslungsreichen Vormittag möglich gemacht haben: Prof. Onz, Prof. Vorlaufer und Prof. Braun.

2G lernt nicht auf Fake News hereinzufallen

Am 20. November hatte eine 2. Klasse unserer Schule erneut das Vergnügen, im Rahmen eines Workshops die Organisation Lie Detectors zu Gast zu haben – diesmal mit besonderem Fokus auf die Grundprinzipien journalistischer Arbeit.

Die Schüler*innen wurden von Jana Petrik, einer bekannten Radiomoderatorin bei Hitradio Ö3, besucht. Jana Petrik ist nicht nur Moderatorin, sondern auch ausgebildete Journalistin: Sie hat Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert und zusätzlich einen Zertifikatslehrgang in Digitaljournalismus abgeschlossen. 

In ihrem Radio-Alltag moderiert sie unter anderem die „Ö3-Austria Top 40“ sowie die „Ö3-Wecker Weekend Edition“. Außerdem ist sie regelmäßig als Reporterin tätig und spricht mit Künstler/innen – ein Einblick, den sie auch mit unseren Schülerinnen geteilt hat, als sie über ihre Arbeit berichtete. 

Was passierte im Workshop?

  • Jana Petrik erklärte den Kindern, nach welchen ethischen Grundprinzipien Journalistinnen und Journalistenarbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Unabhängigkeit, Wahrheitsfindung, Neutralität und das sorgfältige Prüfen von Fakten.
  • Gemeinsam mit den Expertinnen von Lie Detectors übten die Schülerinnen und Schüler, wie man Falschmeldungen identifiziert: sie analysierten typische Merkmale, lernten einfache Recherchetechniken und diskutierten, warum Fake News entstehen und verbreitet werden.
  • Ein besonders lebendiger Teil war der Einblick in Janas Berufsalltag: Wie bereitet man ein Radio-Interview vor? Wie entscheidet man, was gesendet wird? Welche Verantwortung hat ein Journalist, wenn er eine Geschichte erzählt?

Warum ist das wichtig – gerade für eine 2. Klasse?
Schon in jungen Jahren bewegen sich viele Kinder online und sehen Inhalte in sozialen Medien. Der Workshop zeigte sehr deutlich, dass kritisches Denken beim Konsum von Medien eine Grundkompetenz ist. Unsere jungen Schüler*innen bekamen die Werkzeuge an die Hand, um nicht alles ungeprüft zu glauben, sondern Inhalte zu hinterfragen, zu prüfen und einzuordnen.

Wir danken Jana Petrik und Lie Detectors ganz herzlich für diesen inspirierenden und lehrreichen Vormittag! So ein Besuch stärkt nicht nur die Medienkompetenz unserer Schüler*innen, sondern zeigt ihnen auch die spannende Seite des Journalismus.

Der Workshop wurde organisiert von Mag. Melanie Haselsteiner für die 2G im Fach Digitale Grundbildung.

Projekttage: Trickfilmwerkstatt im Theater- und Feriendorf Königsleitn (13.–16. Oktober 2025)

Vom 13. bis 16. Oktober verbrachte die 4B vier kreative und abwechslungsreiche Projekttage im Theater- und Feriendorf Königsleitn in Litschau im Waldviertel. Gemeinsam mit den beiden Künstlerinnen des Duos Mukato, gefördert durch den OEAD, entstanden in intensiven Workshopphasen mehrere beeindruckende Trickfilme. Organisiert wurden die Projekttage von Klassenvorständin Melanie Haselsteiner, begleitet von Cedric Ciuca.

Tag 1 – Ankommen, Kennenlernen und erste Trickfilmtechniken

Nach der Anreise mit dem Bus und dem Mittagessen lernten die Schüler*innen die Workshopleiterinnen kennen. Im ersten Workshopblock erhielten sie einen Einblick in verschiedene Trickfilmtechniken und konnten diese gleich selbst ausprobieren.

Am Abend führte ein Kultur- und Naturführer die Klasse rund um den Herrensee. Dort wurde in zunehmender absoluter Dunkelheit Sagengeschichten über einen Waldviertler Räuberhauptmann gelauscht, der klare Sternenhimmel und sogar einige Glühwürmchen bewundert.

Tag 2 – Von Ideen zu Rohfassungen

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Trickfilmproduktion. In zwei intensiven Workshopblöcken entwickelten die Schülerinnen und Schüler aus ihren ersten Ideen bereits die Rohversionen ihrer Filme.
Am späteren Nachmittag führte ein Spaziergang die Klasse nach Litschau, bevor ein gemeinsamer Filmabend begann.

Tag 3 – Feinschliff, Ton und Waldviertel-Erlebnisse

Im abschließenden Workshopblock wurden die Filme finalisiert: Die Gruppen schnitten ihre Sequenzen, ergänzten Tonspuren und setzten letzte kreative Akzente. Am Nachmittag unternahm die Klasse eine weitere Wanderung zum Herrensee lernte über die Waldviertler Karpfenproduktion.

Bei der anschließenden Abschlusspräsentation konnten alle die entstandenen Filme erstmals auf großer Leinwand sehen – ein besonderes Highlight!

Der Tag klang gemütlich beim Stockbrotbacken am Lagerfeuer aus.

Tag 4 – Ausflug in den Wald und Rückreise

Bevor es wieder nach Hause ging, wurde am letzten Vormittag noch ein Ausflug in den umliegenden Wald unternommen, bei dem die Klasse die Natur des Waldviertels ein weiteres Mal genießen konnte.



Hier können Sie die entstandenen Trickfilme ansehen:

Winzig Kleines riesengroß sehen und verstehen – Ein Workshop im Naturhistorischen Museum

Die Klasse 2C besuchte am 12.11.2025 einen spannenden Workshop im Naturhistorischen Museum Wien. Dabei konnten die Schüler:innen selbst in die faszinierende Welt der Mikrobiologie eintauchen: Unter dem Mikroskop betrachteten sie verschiedene Einzeller – darunter das bekannte Pantoffeltierchen – sowie unterschiedliche Insekten. Besonders aufregend war, dass die Schüler:innen die winzigen Lebewesen sogar direkt durch das Mikroskop fotografieren konnten. Anschließend wurden die Beobachtungen gezeichnet und fachgerecht beschriftet. Mit beeindruckender Konzentration und großer Begeisterung waren alle bei der Sache, sodass ein sehr lehrreicher und zugleich schöner Vormittag entstand.

Da noch etwas Zeit blieb, nutzten wir die Gelegenheit, auch die berühmte Venus von Willendorf und weitere Ausstellungsstücke aus der Urgeschichte zu erkunden – perfekt passend zum aktuellen Geschichtsstoff.

Diese gelungene außerschulische Erfahrung verdanken wir der Organisation von Prof. Braun und Prof. Strasser.

Spanischassistentin am Polgargym

Die Spanischschüler*innen am Polgargymnasium bekommen im heurigen Schuljahr regelmäßig Besuch unserer Sprachassistentin Noelia. Als Native speaker bereichert sie den Unterricht mit Dialogen, Spielen oder multimedialen Präsentationen. 

Ziel ist es, das Sprachverstehen und die Dialogfähigkeit der Schülerinnen und Schüler verstärkt zu fördern. Darüber hinaus dient der interkulturelle Austausch dem besseren Verständnis der spanischen Kultur und Lebensart. 

Auf dem Foto zu sehen ist eine Spielszene „auf dem Markt“, wo die Klasse üben konnte, wie man Lebensmittel auf Spanisch einkauft. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich immer, wenn Noelia in den Unterricht mitkommt und mit ihrer fröhlichen und mitreißenden Art für Spaß sorgt.

Die 3D ist Patenklasse des Theater an der Wien

Ende des letzten Schuljahres bewarb sich die 3D um eine Patenschaft mit dem Theater an der Wien. Die SchülerInnen konnten mit einem witzigen Bewerbungsvideo tatsächlich überzeugen und so darf sich die 3D dieses Jahr als Patenklasse des Theater an der Wien bezeichnen. Damit einher gehen viele Vorteile, so finden Workshops an der Schule statt, ebenso steht ein Probenbesuch, ein Vorstellungsbesuch des Stücks „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst!“ und auch eine Besichtigung des Theater an der Wien an, bei der die SchülerInnen in die verschiedenen Bereiche hineinschnuppern dürfen, die zusammenwirken, um eine Oper auf die Bühne zu bringen. An Requisiten und Spezialeffekten sind die SchülerInnen besonders interessiert.

Im Zuge dieser Patenschaft fand am 6. November bereits der zweite Workshop an der Schule statt, bei dem die SchülerInnen schauspielten, sangen, sich als KostümbildnerInnen ausprobierten, mit Requisiten hantierten und Operntode starben (Es war tatsächlich sehr dramatisch!). In der Welt des Musiktheaters gibt es für die 3D noch viel zu entdecken – es bleibt also weiterhin spannend!

Projekt Blumenpresse selber bauen – 2. Klasse

Blumenpressen ist eine kreative und bereichernde Methode zur Konservierung von Pflanzen, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet. Ob zur Dekoration, als Geschenk oder für Bildungszwecke – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Durch das Pressen von Blumen und Blättern können wir nicht nur unsere Kreativität ausleben, sondern auch eine tiefere Verbindung zur Natur aufbauen. 

Ein Projekt aus dem Fach Technik und Design / Elisabeth Koller

Pflanzen sehen und hören – Videoworkshop der 2E im SoSe 2025

 

Biologie ist ein umfassendes Fach und bietet viele Möglichkeiten sich damit kreativ auseinanderzusetzen. Gesagt getan oder wie ein Künstler es einmal formulierte: „Heute denken, morgen fertig.“  

Wir haben uns das zum Ziel gesetzt und uns dem Thema Wachstum von Pflanzen gewidmet. Angefangen von Samen bis zur ausgewachsenen Reife wurden verschiedene Pflanzen als SchauspielerInnen engagiert. Mit Unterstützung von Fr. Prof.In Schober, die uns die Grundidee aus der Biologie lieferte, und Fr. Prof.In Ballwein, die für den musikalischen Teil verantwortlich zeichnete, wurden im Kunstunterricht bei Prof. Moser Zeichnungen von Pflanzen zum Leben erweckt und das Wachstum mit Musik aus dem Studio der Schule verstärkt. Manchmal sind aus Pflanzen Tiere geworden und aus Wiesen Straßen, einen fleischfressenden Kaktus gibt es auch, aber schaut es euch an, und urteilt milde, wenn das Ziel sich am Weg verwandelt haben sollte. 

Burgenländer

Wildkatzen

Waschbären

Primavera

Kiliceras

Flowers

Der magische Baum

Polgargirls waren unterwegs

Die Mädchenfußball-Klassen des Polgargymnasiums brachen schon nach fünf Wochen Schulbetrieb am Montag, den 29.9.25 zu einem Trainingslager nach Lindabrunn auf. Mit von der Partie waren 46 Schülerinnen und vier Betreuer, die den Weg vom FC Stadlau-Platz nach Lindabrunn mit dem „Sramek-Bus“, der vom Wiener Fußballverband (WFV) zur Verfügung gestellt wurde, in Angriff nahmen. Dort angekommen wurde das Quartier bezogen und schon ging es los. Die Dressen für die ersten zwei Tage wurden ausgefasst und nach dem Mittagessen starteten die Polgargirls mit zwei Ex-Polgargirls mit der ersten Trainingseinheit. Lara Felix und Lara Höcherl, die beide bei der Vienna wieder vereint sind, nahmen sich die Zeit und gaben ihrem Ex-Lehrer Karlheinz Piringer ein wenig von seinen Mühen im Einsatz für ihre fußballerische und persönliche Ausbildung zurück. Die Talente waren mit vollem Eifer dabei und hingen wie Kletten an den Füßen ihrer Vorbilder.

Am zweiten Tag stand schon ein Spiel auf drei Feldern auf dem Programm. Als Gegner warteten die Burschen des BG und der MS Waidhofen/Thaya. Auf zwei Fußballplätzen jagten alle 46 Mädels gleichzeitig drei Bällen nach.

Nach dem Mittagessen folgte das Teamfoto mit dem nächsten Gast. Vom WFV half UEFA-Pro-Lizenztrainerin, Danka Podovac, einen vollen Tag beim Training aus. Sogar Generalsekretär des WFV, Christian Schlosser, ließ es sich nicht nehmen den Polgargirls auf die Füße zu schauen und zeigte sich von der Begeisterung der Mädels überwältigt. Der letzte Höhepunkt an Dienstag war das Livespiel vom SKN St. Pölten gegen die Wiener Austria, das die Violetten doch überraschend mit 1:0 für sich entschieden und so die Tabellenführung ausbauten.

Schwerpunkte der Trainingseinheiten waren das Flügelspiel, Torschüsse, verschiedene Spielformen und die Passqualität zu verbessern.

In der Mittwochs-Vormittagseinheit merkten die Betreuer schon ein wenig die Müdigkeit der Mädels, doch sie versuchten immer wieder ihr Bestes zu geben. Nachmittags folgten die nächsten Spiele gegen Waidhofen mit veränderten Teams und neuen Dressen. Danach war Wellness angesagt. Die Schülerinnen durften den Whirlpool, die Saunas, Dampfbad und die Regenerationsliegen der Sportschule Lindabrunn benutzen. 

Entspannt konnte der vorletzte Tag gestartet werden. Vor der Nachmittagseinheit besuchte uns die Gesamtleiterin der ÖFB Frauenakademie, Lisa Ehold, und schilderte wie Abläufe und Sichtungen dazu stattfinden. Die letzte Trainingseinheit folgte anschließend mit der letzten Energie. Am Abend war dann ein freiwilliges Hallenkickerl angesagt. 

Am letzten Tag wurden alle ausgeborgten Utensilien wieder zurückgegeben und anstelle des Trainings gab es die Beobachtung des AKA-Sichtungstrainings, bei dem die Polgargirls stolz auf ihre Teilnehmerinnen waren: Ava Body und Sara Kalajdzic schafften es in die nächste Stufe des Sichtungsprozesses für die Frauenakademie in St. Pölten.

Dann ging es um 11:30 schon wieder retour nach Wien.

Betreuer und Trainer Piringer wurden von einigen Kollegen begleitet. Die weibliche Unterstützung der Polgargirls waren Klassenlehrerinnen Sofie Lesk und Derya Mercan, die auch die Lerneinheiten übernahm. Den mathematischen Teil hatte Sebastian Matkovich über. Am Platz standen alle vier und coachten die Polgargirls in drei Gruppen bei den Trainings.

„Es hat mir mit den Kolleginnen, die noch nicht so fußballaffin waren, viel Spaß gemacht, ihnen den Fußball näher zu bringen und der Spaß war auch immer wieder dabei“, resümierte Piringer über seine Unterstützer.

Für Coach Karlheinz Piringer hatte das Trainingslager noch einen anderen Gesichtspunkt: „Die Schülerinnen sowohl groß als auch klein sollten sich näher kennenlernen und das Teamgefüge stand im Vordergrund.“

Um so ein Teamfoto zu bekommen, bedarf es schon einiger Überredungskünste und viel Zeit, damit alle in die Kamera lächeln. Aber es zahlt sich aus.
Lara Höcherl (links) und Lara Felix – beide spielen aktuell bei der Vienna – kamen zu ihren Wurzeln zurück. Sie spielten gemeinsam – Felix 4. Klasse, Höcherl damals 1. Klasse – für die Polgargirls und holten sich auch zwei Bundestitel.
WFV-Trainerin Danka Podovac versammelte ihre Mädchen-Leistungs-Zentrums (MLZ-) Spielerinnen der Polgarstraße um sich.
Nach einem Trainingslager gibt es noch genug zu tun. So schaut das Wohnzimmer von Betreuer Karlheinz Piringer am Wochenende danach aus.
Um ein reibungsloses Trainingslager abhalten zu können, bedarf es immer wieder Besprechungen, um den Tagesablauf zu optimieren. Von links: Sofie Lesk, Danka Podovac, Sebastian Matkovich.
Vom Platz gibt es weniger Fotos, da wurde ja fleißig geübt. Ein Schnappschuss wurde trotzdem gefunden.